NÖ LM Doppel 2026
Bis in die Nacht dauerte es – genauer gesagt bis 20:30 Uhr am 25. April 2026 –, bis die ersten Lichtkegel den Stadtkern von Neunkirchen erhellten. Ja, richtig gehört: den Stadtkern von Neunkirchen. Ungewöhnlich viel Asphalt und Straßenbeleuchtung für einen Nacht-OL, könnte man auf den ersten Blick meinen. Doch am Ende stellte sich heraus, dass es doch keine schlechte Idee war, die Stirnlampe mitzunehmen – und auch einzuschalten.
Die Bahnen waren einfach gestrickt, OL-technisch kein Leckerbissen. Dennoch war aufgrund der schnellen Bedingungen auf den Straßen Neunkirchens Vorsicht geboten. Von Sekunde eins an mussten die Laufschuhe „glühen“. Einmal links um die Häuserblöcke, einmal rechts herum, zwischendurch entlang der Straßen ein paar Posten einsammeln, vorbei am Gotteshaus (gedanklich noch ein Vaterunser beten) und für die längeren Strecken eine zusätzliche Runde durch den Stadtpark.
Nichtsdestotrotz legten sich die Athlet:innen des HSV OL Wiener Neustadt ganz nach dem Motto „Maximum impetum“ ordentlich ins Zeug. 14× Platz 1, 7× Platz 2 und 4× Platz 3 sowie weitere starke Leistungen in der Neulings- und Familienkategorie brachten wir nach Hause!






Tick, tick, tick … brrrr! Frühmorgens, nach einer kurzen Nacht und „reichlich“ Kilometern in den Beinen, war es Zeit, sich den steilen Hängen der Ausläufer der Hohen Wand zu stellen. Als WKZ stand uns erneut das Gemeindezentrum von Höflein an der Hohen Wand mit allem Drum und Dran zur Verfügung.
Auf dem Programm stand eine Mitteldistanz – zumindest laut Ausschreibung. Bahnleger Simon Tobler interpretierte das offenbar eher als „Vorschlag“. 😉 Doch so wie OLer nun einmal sind – unerschrocken, furchtlos, unbeirrt und auch ein bisschen verrückt – kämpften sich rund 180 Teilnehmer:innen, von Groß bis Klein, durch die Hänge von Zweiersdorf.
Höhenmeter, dichtes Grün (auch für die Jüngsten), noch mehr Höhenmeter, Steine und Geäst, kleine Gräben und wieder Höhenmeter prägten die „Elite“bahnen. Aber es gab ihn trotzdem: den weißen Wald in all seiner Pracht – zu belaufen wie auf Wolken (natürlich nicht ganz ohne Höhenmeter 😉).
Trotz der in vielen Kategorien deutlich verfehlten Siegerzeiten gab es kein Aufgeben. Am Ende lachte nicht nur die Sonne vom Himmel, sondern auch bei der Siegerehrung strahlten viele Gesichter. Das lag vielleicht auch am hervorragenden Kuchenbuffet, das das Team von FunOL NÖ auf die Beine gestellt hatte.
Angelehnt an den Vorabend konnten wir erneut zahlreiche Podestplätze verbuchen. Gratulation an alle Kämpfer:innen!













